Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Arbeitsgruppe Cybersicherheit der IMK: Sicherheit mobiler Endgeräte im Cyberraum

Datum 02.12.2013

Mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets nehmen bereits heute eine substanzielle Rolle im Geschäftsalltag ein. Sie unterstützen, vereinfachen und beschleunigen Geschäftsprozesse, und das sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor. Möglich wird dies durch vielfältige Apps, welche auf dem Endgerät ausgeführt werden: Über den Empfang und Versand von E-Mails, den Austausch von Dokumenten, bis hin zu prozessspezifischen Apps, etwa zur Verwaltung von Kundendaten, tragen mobile Endgeräte schon heute entscheidend zur Wertschöpfung bei.

Der Funktionsumfang mobiler Endgeräte und ihre Verbreitung werden zukünftig weiter zunehmen – das Potential ist groß, aber es gibt auch Herausforderungen. Denn je mehr geschäftskritische Prozesse und Daten über diese Geräte abgewickelt werden, desto attraktiver sind sie für Angreifer. Ohne die nötigen Schutzvorkehrungen kann daher z.B. der Diebstahl eines Endgerätes, und damit der darauf gespeicherten Daten, beträchtlichen Schaden für eine Behörde oder ein Unternehmen bedeuten.

Mit freundlicher Genehmigung des Bayer. Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat und des Hessischen Ministeriums des Inneren und für Sport bietet die Allianz für Cyber-Sicherheit mit diesem Dokument einen Leitfaden zum Umgang mit den durch mobile Endgeräte entstehenden Herausforderungen an. Das Dokument wurde im Rahmen der länderoffenen Arbeitsgruppe Cybersicherheit der Innenministerkonferenz (IMK) erstellt. Mitgewirkt haben die Länder Bayern (Federführung), Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinlandpfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen.