Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Der 20. Cyber-Sicherheits-Tag steht ganz im Zeichen des Handwerks 

Rund 1 Million Handwerksbetriebe gibt es in Deutschland, zumeist kleinste, kleine und mittlere Unternehmen. Doch sei es bei der Projektplanung, bei der Steuerung früher manuell bedienter Werkzeuge oder in Verwaltungsabläufen – auch im Handwerk ist die Digitalisierung längst auf dem Vormarsch und bringt ganz neue Chancen und Herausforderungen mit sich. Digitale Prozesse produzieren Daten, die abgesichert werden müssen; aufgrund der zunehmenden Vernetzung sehen sich die Unternehmen mit Hackerangriffen, Schadsoftware, Phishing und anderen Cyberattacken konfrontiert, die kostspielige Schäden und Imageverlust verursachen können. Doch die spezifische Expertise und das Können eines Handwerksbetriebs liegen typischerweise nicht im Bereich IT.

Um die Betriebe bei der Prävention und Abwehr solcher Angriffe zu unterstützen und ihr Know-how in Sachen IT- und Datensicherheit zu stärken, haben sich das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit der Allianz für Cyber-Sicherheit und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH www.zdh.de) auf eine Kooperation verständigt, die in einer Reihe von Maßnahmen münden wird. Den Auftakt der gemeinsamen Aktivitäten bildet der 20. Cyber-Sicherheits-Tag, eine Veranstaltung der Allianz für Cyber-Sicherheit, die diesmal ganz im Zeichen des Handwerks steht. Diese erste Tagung diesen Zuschnitts findet am 25. Januarin Berlin statt. Sie wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Allianz-Mitglied ZDH gestaltet und richtet sich gezielt an Handwerksorganisationen und -betriebe in Deutschland. Unter dem Titel „Cyber-Sicherheit im Handwerk“ werden im Rahmen von Vorträgen, Diskussionen und Workshops die erfolgreiche Umsetzung von Schutzmaßnahmen im Handwerksunternehmen und die betriebliche Praxis rund um IT-Sicherheit behandelt, aber auch Themen wie Cloud-Sicherheit, Cyber-Versicherungen und der sichere Einsatz mobiler Endgeräte.

Weitere branchenspezifische Veranstaltungen und Schulungen sowie umfassende, praxisnahe Informations- und Unterstützungsangebote werden folgen, um über die Handwerksorganisationen die einzelnen Betriebe zu erreichen und ihnen Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Denn Cyberangriffe können nur dann dauerhaft erfolgreich abgewehrt werden, wenn auch kleine und mittlere Unternehmen ihre IT-Infrastruktur besser auf drohende Gefährdungen einstellen.

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